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Die Zeiten in denen Fürth als einziges
kulturelles
Aushängeschild eine bayernweit bekannte Herbst-Kirchweih
vorzuweisen hat, scheinen mittlerweile endgültig vorbei zu
sein.
Einer der Gründe dafür dürfte zweifelsohne
das Alter Ego
der 21jährigen Lena Dobler, interference.here.de, sein.
Unter dem eigenwilligen Künstlernamen schickt sich seit
geraumer
Zeit, mit zügig wachsendem Bekanntheitsgrad, eine der
talentiertesten Singer-Songwriterinnen der deutschsprachigen Indie-Pop
Szene an, das Feld von Mittelfranken her aufzurollen.
Bisher gibt es drei Alben. Drei in klassischer D.I.Y. Tradition am
heimischen PC produzierte Alben hat die so junge wie charismatische
Solo-Performerin mittlerweile vorgelegt und die haben zu Recht
für
einiges an Aufsehen gesorgt. Konzerte in Süddeutschland und
Österreich, sowie unüberhörbare
Präsenz von Radio Z
über Afk Max (Platz 1 der fränkischen Regionalcharts
in
Nürnberg, Juni 2008) bis zum ostbayerischen Campusradio
Grundfunk
und ein amtliches Renomee in der süddeutschen
„Liedermaching“-Szene sprechen für sich.
Ziemlich
beeindruckend für eine junge Frau, die lediglich mit Stimme
und E-
Gitarre bewaffnet vor ihr Publikum tritt. Sowas fällt
natürlich auf. Zum Beispiel BR/Zündfunk-Moderator
Achim
Bogdahn, der 2008 einen Titel von interference.here.de in seiner Rubrik
„Montagsdemo“ vorstellte, der denn auch prompt mit
großem Vorsprung eben da zum Monatssieger gewählt
wurde. Im
Juli 2010 erhielt sie den Kulturpreis der Stadt Nürnberg.